Bild zum Thema Tarifrunde 2012
26.01.2012 |

Sitzung der Tarifkommissionen M+E

Tarifrunde 2012: Wir sind entschlossen

Junge Kollegen berichteten von erfolgreich umgesetzten Regelungen zur unbefristeten Übernahme
Junge Kollegen berichteten von erfolgreich umgesetzten Regelungen zur unbefristeten Übernahme. Foto: Volker Beck

Die Tarifkommissionen der IG Metall für die Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland) und Thüringen haben am Mittwoch in Friedberg die Forderungsdiskussion für die rund 420.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie dieser Bundesländer geführt. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und Regelungen zur Regulierung von Leiharbeit. Die Debatte in den Tarifkommissionen ist Grundlage für den Beschluss der Forderungsempfehlung des IG Metall-Vorstandes am 7. Februar. Die endgültige Höhe der Entgeltforderung und weitere Forderungselemente beschließen die Tarifkommissionen am 23. Februar.

24.01.2012 |

Ergebnis in der ersten Tarifverhandlung

Tarifergebnis für 14.000 Beschäftigte der saarländischen Stahlindustrie

Foto: IG Metall

Bereits in der ersten Tarifverhandlung hat die IG Metall und der saarländische Saarhüttenverband für die rund 14.000 Beschäftigten an der Saar, bei Edelstahl Buderus in Wetzlar und den Badischen Stahlwerken in Kehl ein Tarifergebnis erzielt. Es sieht eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen von 3,8 Prozent vor. Die Tariferhöhung gilt ab dem 1. März 2012, zusätzlich wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 160 Euro und für Auszubildende von 60 Euro vereinbart. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 16 Monaten bis zum 31.5.2013.

Weiterhin gilt ab sofort die unbefristete Übernahme aller Auszubildenden. Der vor einem Jahr abgeschlossene Tarifvertrag über den Einsatz von Leiharbeit wird fortgesetzt. Dieser Tarifvertrag enthält die weitgehendste Regelung zur Mitbestimmung und Vergütung von Leiharbeit bundesweit. Die bisherige Altersteilzeitregelung gilt weiter. Ab sofort werden auf betrieblicher Ebene alternative und wertgleiche Konzepte zum Altersübergang erarbeitet. 

23.01.2012 |

824 Arbeitsplätze bleiben nach Insolvenz erhalten

Schwarzer Tag für Offenbach

Foto: Frank Rumpenhorst
Foto: Frank Rumpenhorst

Offenbach/Frankfurt. In einer emotionalen und aufgewühlten Betriebsversammlung hat Insolvenzverwalter Werner Schneider weitere Details zum geplanten Stellenabbau bekannt geben. Am Standort Offenbach sollen nach ersten Gesprächen etwa 824 Arbeitsplätze erhalten bleiben. 

Marita Weber, Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, appellierte an alle Beteiligten, sich aktiv an der notwendigen Restrukturierung und dem Neuanfang des Unternehmens zu beteiligen. Seit Tagen habe sich leider abgezeichnet, dass Offenbach mit einem drastischen Stellenabbau konfrontiert werde. Dennoch sei es ein kleiner Lichtblick, dass der Standort in Offenbach erhalten bleibe und ab 1. Februar 2012 in einem eigenständigen Unternehmen weitergeführt werde.

20.01.2012 |

Zuwachs in allen Ländern, Zuspruch bei jungen Menschen und Leiharbeitnehmern

Bezirk Frankfurt mit positiver Entwicklung

Die Mitgliederzuwächse stärken die IG Metall
Foto: Volker Beck

Die IG Metall im Bezirk Frankfurt blickt auf erfolgreiches Jahr zurück. Die Anzahl der Mitglieder im Zuständigkeitsbereich des Bezirks Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) ist im Jahr 2011 deutlich gestiegen. Zum Jahresende 2011 zählte der Bezirk 313.000 Mitglieder.

Ins Jahr 2011 war die IG Metall in den vier Bundesländern mit ca. 310.000 Mitgliedern gestartet. „Das ist ein großer Erfolg für die größte Gewerkschaft in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland. Damit wird bestätigt, dass die IG Metall die richtigen Themen bearbeitet und die richtigen Ziele vertritt. Damit wird die Arbeit von vielen tausend engagierten Metallerinnen und Metallern anerkannt," sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild heute in Frankfurt. 

Insbesondere bei jungen Menschen und Leiharbeitnehmern fand die IG Metall mit ihren Themen Zuspruch. Neben der Sicherheit der Arbeitsplätze und der Sicherung der Einkommen sind die Übernahme von Azubis und die Regulierung der Leiharbeit Kernthemen in den Betrieben. Schild: „Unsere Mitglieder finden es richtig und wichtig, dass diese Themen auch in der anstehenden Tarifrunde angesprochen werden."

13.01.2012 |

Neuer Betriebsratsvorsitzender bei Opel

IG Metall gratuliert Wolfgang Schäfer-Klug zur Wahl

Die IG Metall im Bezirk Frankfurt gratuliert dem neuen Betriebsratsvorsitzenden von Opel in Rüsselsheim, Wolfgang Schäfer-Klug, zu seiner Wahl. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild erklärte: „Seit über zehn Jahren ist Wolfgang Schäfer-Klug an allen wichtigen Entscheidungen bei Opel beteiligt. Dies ist eine gute Voraussetzung für seine Arbeit im Betriebsratsgremium und gegenüber dem Management. Damit hat die Mitbestimmung bei Opel weiterhin ein Gesicht. Die IG Metall wird mit ihm als neuem Betriebsratsvorsitzenden mit aller Kraft für die Zukunft des Unternehmens Opel und der Menschen, die bei Opel beschäftigt sind, eintreten."

13.01.2012 |

Rund 1000 demonstrieren vor der Staatskanzlei und vor dem Wirtschaftsministerium

Roländer demonstrieren in Wiesbaden

Demonstration in Wiesbaden
Foto: Frank Rumpenhorst

Beim Aktionstag in Wiesbaden haben am Freitag rund 1000 Roländer vor der hessischen Staatskanzlei und dem Wirtschaftsministerium deutlich gemacht, dass sie ein stärkeres Engagement der Landesregierung erwarten. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild warf der Landesregierung vor, sich lieber für eine Börsenfusion in New York zu engagieren als für die Beschäftigten und ihre Familien in Offenbach. „Man wagt kaum davon zu träumen, dass sich der hessische Ministerpräsident persönlich für das Schicksal von 1900 Familien, die Zukunft der Region Offenbach und den Erhalt des wichtigsten Industriebetriebes in dieser Region interessieren könnte."

10.01.2012 |

Metall- und Elektroindustrie Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen

Auftakt zur Tarifrunde 2012

Logo der Tarifrunde 2012
Logo der Tarifrunde 2012

Mit der gemeinsamen Sitzung der Tarifkommissonen der Metall- und Elektroindustrie im Bezirk Frankfurt (zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) Mitte Dezember 2011 haben die Kolleginnen und Kollegen die Tarifrunde 2012 eingeläutet. 

Den Fahrplan der Tarifrunde, alle weiteren Informationen, Flugblätter und die bezirkliche Publikation "Argumente zur Tarifrunde" findet man auf der folgenden Seite. Dazu entweder dem Link unten folgen, oder rechts auf das Logo der Tarifrunde klicken. 

16.11.2011 |

Nazi-Terror

Rechte Gewalt: Taten und Hintergründe restlos aufklären!

Foto: IG Metall

Die rechtsradikale Terrorzelle aus Zwickau versetzt Politik und Öffentlichkeit in Aufregung. Die IG Metall hat schon Anfang der 90er Jahre vor möglichem Terror aus dem rechtsradikalen Neonazi-Milieu gewarnt. Es ist auch dem Engagement der IG Metall zu verdanken, dass die rechte Szene heute in Jena kaum noch eine Rolle spielt.

Frankfurt / Jena / Saalfeld. Für Armin Schild ist die dem "Kommissar Zufall" zuzuschreibende Enttarnung der rechtsradikalen Terrorzelle aus Zwickau kein Rechtsterrorismus neuer Qualität, wie es Politiker formulieren. Der Bezirksleiter des IG Metall-Bezirk Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) sieht es als Ergebnis einer Entwicklung, die mit der Wende begonnen hat. "Die Neonazis haben die damalige Unsicherheit und das Chaos gezielt genutzt um in den neuen Bundesländern rechte Strukturen aufzubauen."

25.10.2011 |

Bundesweite Aktion

Ford Saarlouis setzt Zeichen gegen Rassismus und für mehr Respekt

Respekt beim IG Metall-Vorstand. Foto: IG Metall

Ford-Werk in Saarlouis gehört seit Freitag, dem 21. Oktober 2011, zu den Teilnehmern der bundesweiten Aktion "Respekt". Die Aktion engagiert sich für Werte wie Respekt und Toleranz. Unterstützung gibt es nicht nur von Ford, sondern auch von Prominenten aus Medien und Sport sowie der IG Metall.
Die Jugendvertretung des Ford-Werks hatte angeregt, als Zeichen gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Sexismus, Homophobie und Intoleranz gut sichtbare Schilder mit der Aufschrift "Respekt! - Kein Platz für Rassismus" an den Eingangstüren der Ford-Ausbildungswerkstätten anzubringen.
Das Werk Saarlouis ist mit über 6.500 Mitarbeitern und weiteren 2.000 Beschäftigten im benachbarten Industriepark der größte Arbeitgeber im kleinsten Flächen-Bundesland und das Stammwerk für den Ford Focus.  

08.08.2011 |

Ausbildung in tarifgebundenen Betrieben

IG Metall startet Kampagne "Du bist mehr wert"

Bild zum Thema Du bist mehr Wert

Am 8. August beginnt für viele Schülerinnen und Schüler in Hessen, Rheinland Pfalz und dem Saarland das Schulabschlussjahr. In Thüringen ist Schulstart am 22. August. Damit beginnt die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Um jungen Menschen eine bessere Orientierung über aussichtsreiche Berufsperspektiven zu geben, startet die IG Metall in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Informationskampagne „Du bist mehr wert“.
In Betrieben, in denen der Tarifvertrag der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie gilt, erhalten Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr ca. 800 Euro Ausbildungsvergütung. Zudem besteht Anspruch auf 30 Arbeitstage Urlaub, zusätzliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Übernahme im Ausbildungsbetrieb tariflich gesichert. Die in den Metall- und Stahltarifverträgen geregelten Einkommen liegen weit oberhalb des Durchschnitts aller Branchen.

Tarifrunde 2012

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