30.04.2012 |

Bezirksfrauenkonferenz, 2. und 3. April 2012 in Frankenthal

Meine Zeit, mein Leben.

Foto: IG Metall

Bericht von Silke Nötzel, für Frauen zuständige Bezirkssekretärin

Am ersten Tag stand die Bilanzierung der Arbeit der letzten vier Jahre im Vordergrund. So wurde neben dem schriftlich festgelegten Geschäftsbericht, der mündliche Geschäfts-bericht gehalten und diskutiert. Die Kollegin Christiane Benner, gfVM, setzte sich mit den Arbeitsschwerpunkten der IG Metall-Frauen auseinander. Damit hat sie viele wichtige und hilfreiche Anregungen für die Frauenarbeit im Bezirk gegeben.

Von allen Bezirken werden die Themen Entgeltgleichheit, Vereinbarkeit von Arbeit und Leben sowie Chancengleichheit von Frauen mit den bezirklichen Schwerpunkten bearbeitet. Die inhaltlichen Ausführungen und motivierenden Worte von Christiane Benner kamen in der Konferenz gut an. Ebenfalls dankte unser Bezirksleiter Armin Schild den anwesenden Frauen für ihre Arbeit in den vergangenen vier Jahren. Er stellte weiterhin den Zusammen-hang von Arbeitszeit und Lebenszeit als Wert für uns als IG Metall und insbesondere für die Frauen dar. So wurde in seiner Rede den Frauen des Bezirks nochmals kurz und prägnant dargestellt, welcher Zusammenhang zwischen der Tarifpolitik und der Organisationspolitik, dem Wert von Arbeit und letzendlich dem guten Leben, besteht. Die Beiträge wurden von den Konferenz-teilnehmern/innen dankend aufgenommen.  

Der zweite Tag widmete sich dem inhaltlichen Schwerpunkt Arbeitzeitpolitik, sowie den in der Antragsberatung beschlossenen Arbeitsvorhaben der Frauen im Bezirk. Frau Prof. Dr. Ingrid Kurz-Scherf hielt unser Grundsatzreferat „Meine Zeit, mein Leben“. Hierbei ging sie auf die soziale Ungleichheit zwischen den Geschlechtern, als zentrale Herausforderung, ein. Weiter stellte sie den Zusammenhang zwischen dem guten Leben, der Arbeitszeitpolitik und letzlich der gesellschaftlichen Dimension der Arbeitszeitpolitik her. Ingrid Kurz-Scherf schloss ihr Referat mit einem Apell an die Zusammenarbeit von den Gewerkschaftsfrauen und Wissenschaftlerinnen in dem gesellschaftspolitischen Konflikt um die Arbeitszeit.

Danach folgten die Foren. Im Anschluss an die Foren wurden kurz die Ergebnisse und Anforderung an die IG Metall und die Betriebsräte dargestellt. Hier wurde übereinstimmend festgestellt, dass das Thema Arbeitszeit und deren Gestaltung in den Betrieben eines der Handlungsfelder der IG Metall ist. Hier muss es insbesondere gelingen, das Thema „Vereinbarkeit von Arbeit und Leben“ gesellschafts-, betriebs- und tarifpolitisch voran zu bringen. Weiter muss die skandalöse Praxis der Minijobs aufhören. Minijobs führen zu Altersarmut. Neben der Problematik der Minijobs wurde über die Situation von Frauen in prekärer Beschäftigung diskutiert und Handlungsschritte definiert. Neben den Minijobs gibt es weitere Faktoren, wie Teilzeitarbeit und Ehegattensplitting, die zu einem durchschnittlichen 40 Prozent niedrigeren Rentenniveau bei Frauen in Deutschland führen. Hierzu wurde auch intensiv das Konzept der IG Metall „Gute Arbeit, fair in Rente“ diskutiert.  

Mit der abschliessenden Antragsberatung wurden die Arbeitsschwerpunkte der IG Metall-Frauen des Bezirks Frankfurt gelegt. Die Anträge werden vom Bezirksfrauenausschuss auch in die Bezirkskonferenz eingebracht. Die Anträge sollen das Arbeitsprogramm des Bezirks „Gute Arbeit 2020“ ergänzen.

Abschliessend kann festgehalten werden, das die Konferenz eine motivierende und gute Stimmung hatte. Wir haben es geschafft, den Spannungsbogen und die Zusammenhänge der Arbeitszeitpolitik, beginnend mit dem Betriebsalltag bis hin zur Rente, gemeinsam zu diskutieren. Erste Verabredungen zur Fortführung unseres Projektes zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben, wurden auf der Konferenz getroffen. Desweiteren hat sich die Konferenz durch eine Resolution solidarisch mit den Beschäftigten von Schlecker und TEKA Küchentechnik erklärt.

Rundherum und abschliessend war es eine arbeitsreiche, von einer guten Atmosphäre und Zusammenarbeit geprägte Konferenz.

05.03.2012 |

IG Metall zum Internationalen Frauentag 2012

Heute für morgen Zeichen setzen

Grafik: IG Metall

Entgeltgerechtigkeit, Aufstiegschancen und eine bessere Vereinbarkeit von Arbeit und Leben - das sind die Themen, die den Frauen heute unter den Nägeln brennen.

Seit dem ersten Internationalen Frauentag vor 101 Jahren wurde viel erreicht, doch bis zu einer echten Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern gibt es noch viel zu tun. Die Finanzkrise in Europa beschäftigt die meisten Menschen, sie bestimmt das Handeln der politisch Verantwortlichen. Doch Gleichstellungspolitik ist kein verzichtbarer "Luxus". 

Deshalb will die IG Metall am Internationalen Frauentag ein Zeichen setzen. Deshalb greift der Aufruf zum Internationalen Frauentag die Defizite bei der Gleichstellung auf.    

Mehr Entgeltgerechtigkeit

Frauen in Deutschland haben beim Entgelt das Nachsehen. Auch bei gleichwertiger Tätigkeit verdienen sie durchschnittlich 23 Prozent weniger als Männer. Das ist europaweit der höchste Einkommensunterschied zwischen den Geschlechtern. Dieser Skandal beginnt bereits beim Start ins Arbeitsleben und die Differenz vergrößert sich im Laufe des Berufslebens.

Bessere Regelungen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben

Für viele Beschäftigte ist es schwer, Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen. Lange Arbeitszeiten, Schichtarbeit und ein hoher Leistungsdruck prägen den Arbeitstag vieler Menschen. Der Alltag von Beschäftigten mit Kindern und pflegebedürftigen Angehörigen gleicht oft einer logistischen Meisterleistung. Deshalb ist es Zeit für gute Regelungen zur Vereinbarkeit von Arbeit und Leben. Das greift die IG Metall auf in ihrem Klimaindex "Wie familienfreundlich ist Ihr Betrieb?" auf.

Gleiche Chancen von Frauen und Männern

Frauen sind gut ausgebildet. Nicht selten haben sie höhere Abschlüsse und bessere Noten als Männer. Trotzdem stehen ihnen nicht alle Wege offen. Gerade in größeren Unternehmen nehmen weniger Frauen an der betrieblichen Weiterbildung teil als Männer. Obwohl Weiterbildung eine wichtige Voraussetzung für den beruflichen Aufstieg ist. Auch in den Führungspositionen sind Frauen seltener als Männer zu finden. Die IG Metall fordert eine gesetzliche Frauenquote für Aufsichtsräte und Vorstände.

Anläßlich des internationalen Frauentages setzt die IG Metall ein Zeichen. Neben mehr Entgeltgerechtigkeit, Vereinbarkeit von Arbeit und Leben und besseren Aufstiegschancen geht es auch um gesellschaftliche Anforderungen, wie beispielsweise das Betreuungsgeld. Es gibt viel zu tun und mit mehr Mitgliedern lassen sich die Forderungen kraftvoller durchsetzen.

Veranstaltungen zum Internationalen Frauentag 2012

DGB-Veranstaltungen in Hessen

DGB-Veranstaltungen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland (PDF)

DGB_Veranstaltungen in Thüringen

05.03.2012 |

Zum Internationalen Frauentag am 8. März 2012

Geschichte der Gleichberechtigung in Deutschland

Gleichberechtigung in Deutschland

  • 1900: Frauen dürfen in Preußen frei studieren.      
  • 1919: In der Verfassung der neuen Weimarer Republik erhalten Frauen erstmals das volle aktive und passive Wahlrecht.      
  • 1933–1945: Die Nazis schaffen das passive Wahlrecht für Frauen wieder ab und drängen sie zurück an den Herd, schicken sie dann im Zweiten Weltkrieg dann doch wieder für die Rüstungsproduktion in die Fabriken.      
  • 1949: Die Gleichberechtigung wird im Grundgesetz der BRD und in der Verfassung der DDR festgeschrieben.      
  • 1955: Das Bundesarbeitsgericht verbietet die sogenannten Frauenlöhne, die Abschläge bis zu 25 Prozent vorsahen.      
  • 1958: Gleichberechtigungsgesetz: Ende männlicher Vorrechte in der Ehe. Bis dahin konnte der Ehemann über die Einkünfte der Ehefrau verfügen und sogar ihre Arbeit fristlos kündigen. Aufhebung des Lehrerinnen-Zölibats.      
  • 1976: Der Nachname der Frau kann als Familienname gewählt werden.      
  • 1977: Ende der gesetzlichen Aufgabenteilung in der Ehe.      
  • 1979: Letzte väterliche Vorrechte des Ehemanns bei der Kindererziehung werden abgeschafft.      
  • 1994: Zweites Gleichberechtigungsgesetz: Förderung von Frauen, Vereinbarkeit Familie und Beruf, Schutz vor sexueller Belästigung am Arbeitsplatz.      
  • 1997: Die Vergewaltigung in der Ehe wird strafbar, zunächstallerdings nur auf Antrag der Frau, erst seit 2004 als Offizialdelikt von Amts wegen verfolgt.
05.03.2012 |

Hintergrundinformationen zum Internationalen Frauentag

Frauen immer noch benachteiligt

Frauen in Minijobs (Grafik: IG Metall)
Führungskräfte: Ungleiche Bezahlung (Grafik: IG Metall)
05.03.2012 |

Karrikatur von Stephan Rürup

Karrikatur zum Frauentag aus der Metallzeitung

Copyright: Stephan Rürup

Festveranstaltung in Kassel

100 Jahre Internationaler Frauentag im Bezirk Frankfurt

Am 19. März 1911 fand der erste Internationale Frauentag statt. Auch wenn der Tag inzwischen auf den 8. März verschoben wurde, so ist doch der 19. März 2011 der 100. Jahrestag. Und das galt es zu feiern!

Zu diesem Anlass gab es im Bezirk Frankfurt die erste bezirksweite Veranstaltung zum Frauentag. Und sie wurde geich zu einem vollen Erfolg für den Bezirksfrauenausschuss und die beteiligten Kolleginnen!

Insgesamt nahmen über 80 Frauen an der eineinhalbtägigen Veranstaltung teil. Darunter waren 15 Teilnerhmerinnen aus dem Ortsfrauenausschuss Nordhessen, der Rest kam aus den Ortsfrauenausschüssen des Bezirks. Es "durften" auch vier Männer, darunter Bezirksleiter Armin Schild, teilnehmen.

Eine Abendveranstaltung am 18. März mit toller Live-Band "Three Sides Of A Coin" eröffnete die Jubiläums-Feierlichkeiten. Der 19. März begann mit einer frauenhistorischen Stadtführung und einem Besuch des Archivs der deutschen Frauenbewegung in Kassel und endete mit einem Festakt.

Die Wahl fiel auf Kassel, da dort die "Mutter des Grundgesetzes", Dr. jur. Elisabeth Selbert lebte und wirkte. Als Mitglied des parlamentarischen Rates setzte sie sich vehement für Gleichberechtigung ein. Vor allem ihrem unermüdlichem Einsatz ist es zu verdanken, dass der Satz "Männer und Frauen sind gleichberechtigt" (Artikel 3 GG, Absatz 2) in das Grundgesetz aufgenommen wurde. Zudem befindet sich in Kassel die Stiftung "Archiv der deutschen Frauenbewegung".

"Die Casselerinnen - Streifzüge durch zwei Jahrhunderte Frauengeschichte" 

Frauen haben die Geschichte und das Bild der "Stadt im Schatten des Herkules" mitgeprägt und mitbestimmt. Das erfuhren die Teilnehmerinnen auf einer spannenden und abwechslungsreichen Stadtführung am Vormittag des 19. März 2011.

Auch wenn der Zweite Weltkrieg einige Orte, an denen Frauen lebten und wirkten, verschüttet hat, gibt es auch heute noch interessante Spuren weiblicher Einflüsse auf die Stadtgeschichte. Die vom Archiv der deutschen Frauenbewegung entwickelten Stadtrundfahrt unternahm einen Streifzug durch 200 Jahre Kasseler Frauengeschichte.

Histörchen, Ernstes und Heiteres, Höhenflüge und Tiefschläge, Zahlen und Fakten über das Treiben der Frauenbewegung, von Parlamentarierinnen, Arbeiterinnen, über die Entwicklung von Schule, Krankenpflege, Bildung und Alltag sowie biographische Darstellungen einzelner Casselerinnen und noch manches mehr wurden anschaulich vorgestellt.

Die Teilnehmrinnen wandelten auf den Spuren von Sophie Henschel (Fabrikantin),  Nora Platiel (Juristin), Dr. jur. Elisabeth Selbert (Juristin, "Mutter" des Artikel 3 Grundgesetz), Sara Nußbaum (Krankenschwester) und Auguste Förster (Lehrerin), Amalie Wündisch (soziale Betreuung von Kriegsopfer, Stadträtin), Ilse Berend-Gora (Schauspielerin) um nur einige zu nennen.

Besuch des Archivs der deutschen Frauenbewegung

In Mittelpunkt des informativen Besuchs standen die Aufgaben und Ziele des Archivs, wie beispielsweise die Sammlung von frauenhistorischen Dokumenten bis 1970, Gestaltung von Forschungsbeiträgen, "Vermarktung" der bundesweiten Bedeutung des Archivs für Forschung und Wissenschaft, aber auch zunehmend für SchülerInnengruppen oder auch die Darstellung der gesellschaftspolitischen Funktionen für die Frauenbewegung in Deutschland.

Des Weiteren wurde ein kurzer Abriss über weitere Archive und ihre Arbeitsweise in Deutschland gegeben. Beeindruckend waren die Räumlichkeiten, die mit historischen Dokumenten gestaltet waren und der Lesesaal, wo in einigen Büchern Geschichte hautnah nachgelesen werden konnte. Susanne Selbert gab schon einen kurzen Vorgeschmack auf ihre Festrede, in dem sie intensiv auf die Entstehung des Artikel 3 Abs. 2, Grundgesetz "Frauen und Männer sind gleichberechtigt" einging und den Kampf ihrer Großmutter Dr. Elisabeth Selbert für diese Formulierung darstellte. Elisabeth Selbert bezeichnete die letztendliche Formulierung im Grundgesetz als Sternstunde ihres Lebens.

Redebeiträge zu "100 Jahre Frauentag"

Ihre Enkelin und stellvertretende Landrätin Susanne Selbert ging in ihrem Referat sehr anschaulich auf die Geschichte ihrer Großmutter ein. Aufbauend auf ihrer Einführung zur Entstehung des Artikel 3, Absatz 2 Grundgesetz  stellte sie dar, warum Dr. Elisabeth Selbert eine solche Motivation und Kraft entwickelt hat, um diese Formulierung zu erreichen.

Elisabeth Selbert erfuhr schon in der Schulzeit die erste Diskriminierung. Damals noch als Mädchen, da ihr die Erreichung des Realschulabschlusses zunächst verweigert wurde. Ihr Lebensweg führte Elisabeth Selber über Schulbildung, Studium, Refendariat, Anwaltszulassung während des Nationalsozialismus 1934, immer wieder zu der Frage der Gleichstellung / Ungleichbehandlung von Frauen. Die Brücke in die Wirklichkeit wurde über den Artikel 3 GG: "Frauen und Männer sind gleichberechtigt" geschlagen.

Anhand einer eindrucksvollen Darstellung der kaum vorhandenen Führungspositionen von Frauen in den DAX-Unternehmen ging Susanne Selbert auf die aktuelle Situation von Frauen ein und führte weitere Beispiele der Benachteiligung und fehlenden Gleichstellung von Frauen auf. 

Helga Schwitzer, geschäftsführendes Vorstandsmitglied der IG Metall, ging auf die gesellschaftliche Position von Frauen in Deutschland ein, beleuchtete die Situation in den Betrieben. Auch die aktuellen Beschlüsse der IG Metall zu Quoten in Aufsichtsräten und den Einflussmöglichkeiten im Rahmen der betrieblichen Mitbestimmung wurden von Kollegin Schwitzer anchaulich dargestellt. Sie stellte die aktuellen Anforderungen der gewerkschaftlichen Frauen- und Gleichstellungspolitik sowie des betriebs- und tarifpolitschen Handelns vor.

Podiumsdiskussion

An der Podiumsdiskussion nahmenneben Helga Schwitzer und Susanne Selbert auch die zuständige Bezirkssekretärin Silke Nötzel, der Bezirksleiter Armin Schild und Kolleginnen aus den Betrieben teil. Sie diskutierten unter anderem, was sie motiviert, sich immer wieder für Gleichberechtigung und die Verbesserung der Situation von Frauen eizusetzen.

Bezirksleiter Schild überlegte, wie die IG Metall "weiblicher" werden kann. Er sprach zunächst seinen Respekt den Kolleginnen innerhalb der IG Metall aus, äußerte aber auch die Bitte, dafür Sorge zu tragen, dass sich mehr und vor allen Dingen junge Frauen in der IG Metall engagieren. Hier sah er Potential, das noch erschlossen werden müsse.

Zum Abschluss der Podiumsdiskussion wagten die Teilnehmerinnen und der Teilnehmer einen Ausblick auf die kommenden Jahre und Jahrzehnte. Die wichtigsten Anliegen der Kolleginnen waren dabei: Arbeitszeit, Entgeltgleichheit, starke und durchsetzungfähige IG Metall, Vereinbarkeit von Beruf und Leben.

12 starke Frauen für ein ganzes Jahr

Am Ende der Veranstaltung bekam jede Teilnehmerin einen frauenhistorischen Kalender überreicht. Jeder Monat enthält ein handgemaltes Porträt einer bedeutsamen Frau. Jedes Kalenderblatt enthält zudem Informationen zu Wirken und Leben der jeweils vorgestellten Frau. Das Kalenderblatt von Dr. Selbert ist als PDF angefügt.

Hier nochmals ein herzliches Dankeschön an den Ortsfrauenausschuss Nordhessen. Die Resonanz auf die Veranstaltung war überwältigend. Alle Teilnehmerinnen und auch die vier Teilnehmer waren begeistert.

Bildergalerie

"100 Jahre Frauentag" in Kassel

8. März 2011

100 Jahre Frauentag

Bild zum Thema Frauentag

Vor 100 Jahren, am 19. März 1911, fand der erste Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Die politische Forderung war das aktive und passive Wahlrecht für Frauen. Weitere Forderungen folgten: Mutterschutz, 8-Stunden-Tag und die gleiche Bezahlung von Frauen und Männern. 

Heute, anlässlich des 100. Frauentags, fordern Frauen unter anderem: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit, flexible Arbeitzeitmodelle, bessere Vereinbarkeit von Beruf, Familie und Pflege, gleiche Karrierechancen für Männer und Frauen, Eindämmung von prekärer Beschäftigung.

Frauen und Betriebsratsarbeit

Betriebsrätinnen-Konferenz

Frauen und Betriebsratsarbeit

Silke Nötzel, zuständige Bezirks-Sekretärin

Nach Abschluss der Betriebsratswahlen kann für die Frauen im Bezirk Frankfurt eine positive Bilanz gezogen werden.

Bei einem Beschäftigten-Anteil von 17,6 Prozent sind 22 Prozent der Frauen vertreten.

Am 22. Juni diskutierten 37 neu gewählte Betriebsrätinnen über zukünftge Arbeitsschwerpunkte und Themen.

Tarifrunde 2012

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