11.05.2012 |

Zweite Warnstreikwoche in der Metall- und Elektroindustrie

Jugend zeigt den Arbeitgebern die Rote Karte

Foto: IG Metall

Auch in der zweiten Warnstreikwoche zeigt die Jugend im Bezirk Frankfurt, was sie von der Ignoranz der Arbeitgeber beim Thema Übernahme hält. Bei der bisher größten Warnstreikkundgebung, am 8. Mai in Rüsselsheim, sammelten sich mehr als 250 Auszubildende vor den Toren des Opelwerks, um den Demonstrationszug der KollegInnen aus der Produktion zu begrüßen. Anschließend und mit diesen gemeinsam in die Innenstadt zu ziehen.

Frank Baumeister, Vorsitzender der Jugendvertretung bei Opel Rüsselsheim, warf den Arbeitgebern vor über 8000 Menschen auf dem Rüsselsheimer Bahnhofsvorplatz mangelnden Respekt und die fehlende Anerkennung für die Leistungen der Auszubildenden vor: "Dafür haben Arbeitgeber und das Management die Rote Karte verdient". 

IG Metall Jugendsekretär Daniel Bremm von der Verwaltungsstelle Darmstadt zeigte sich erfreut über das geschlossene Auftreten der Auszubildenden: "Man könnte fast meinen, dies sei die Tarifrunde der Opel-Jugend. Auch bei den vorangegangenen Verhandlungen war die Beteiligung bereits gigantisch. Dieses deutliche Zeichen ist wichtig - wir müssen den Arbeitgebern klar machen, dass sie sich nicht um die unbefristete Übernahme drücken können."

Mehr Bilder von der Aktion

11.05.2012 |

Die IG Metall Jugend kritisiert das Verbot der Krisenproteste durch die Stadt Frankfurt

Blockupy-Verbot verbieten? Solidarität mit Blockupy!

"Für ein gerechtes Europa protestieren - Her mit dem schönen Leben", unter diesem Motto hatte auch die IG Metall Jugend des Bezirks Frankfurt mit der DGB-Jugend Hessen/Thüringen zu einer Teilnahme an den europäischen Aktionstagen 2012 aufgerufen. Gemeinsam mit dem Bündnis "Blockupy" wollten die Gewerkschaftsjugenden ein Zeichen setzen, dass Spardiktate und Angriffe auf europäische Demokratien katastrophale Folgen gerade für die Jugend haben können. Die Tage vom 16. bis zum 19. Mai sollten dafür genutzt werden den Protest gegen die Krisenpolitik auf die Straße zu tragen.

Um so schockierender kam für uns das Verbot der sämtlicher Blockupy-Proteste durch die Stadt Frankfurt. Diese Entscheidung trifft bei uns auf großes Unverständnis. Dazu Katinka Poensgen von der IG Metall Bezirksleitung Frankfurt: "Das Blockupy-Verbot ist ein Angriff auf die demokratischen Grundrechte. Die Stadt Frankfurt hat in den letzten zehn Jahren mit dem Hinweis auf das Versammlungsgesetz keinen einzigen Nazi-Aufmarsch verboten. Der Versuch den Protest gegen die Banken zu verbieten zeigt, auf wessen Seite die Stadt steht. Aber: Verbot hin, Verbot her - wir werden immer mehr!"

Jeden Tag steigt die Anzahl der UnterstützerInnen von Blockupy. Auch die IG Metall Jugend im Bezirk Frankfurt ruft dazu auf, sich an den Aktionen zu beteiligen und die Auseinandersetzung um das Blockupy-Verbot zu führen.

Blockupy Frankfurt

Aufruf der Gewerkschaftsjugenden zu Blockupy

Aufruf von GewerkschafterInnen zu Blockupy

Onlinepetition gegen das Verbot

08.05.2012 |

Jugend in der ersten Warnstreikwoche voll dabei

Warnstreiks für die unbefristete Übernahme

Hörbar und sichtbar hat sich die Jugend in der ersten Warnstreikwoche im Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie eingeschaltet: Bei nahezu allen Warnstreikaktionen in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland zeigten sich die jungen Beschäftigten kampfbereit.

Seit Jahren tritt die IG Metall Jugend mit ihrer Kampagne Operation Übernahme dafür ein, dass die unbefristete Übernahme von Auszubildenden endlich die Regel wird. Jetzt haben die jungen Beschäftigten in den Betrieben ein deutliches Zeichen an die Metallarbeitgeber gesandt, dass sie bereit sind dafür zu kämpfen.

Nicht nur in großen Betrieben, wie bei Ford in Saarlouis, auch in kleineren Betrieben, wie Carl Zeiss in Jena oder Fritz Winter in Stadtallendorf, versammelten sich die Auszubildenden geschlossen vor den Werkstoren.

Beim Warnstreik von Bosch TT, Abicor Binzel, Mettler Toledo, Emhart Tucker und Schunkam am 4. Mai in Lollar waren die Auszubildenden ganz vorne mit dabei und tanzten mit Breakdance-Einlagen "aus der Reihe tanzten".

Fotos: IG Metall

Azubis Breakdancen beim Warnstreik bei Bosch TT in Lollar am 4. Mai 2012
Warnstreik bei Federal Mogul in Wiesbaden am 3. Mai 2012
Warnstreik bei Vacuumschmelze in Hanau am 3. Mai 2012
Warnstreik bei Winter in Stadtallendorf am 3. Mai 2012
Warnstreik bei Bosch TT in Lollar am 4. Mai 2012
Warnstreik bei Bosch Rexroth in Erbach am 4. Mai 2012
Warnstreik bei Siemens Roentgen in Rudolstadt am 7. Mai 2012
20.04.2012 |

- IG Metall Jugend ist „Feuer und Flamme“ für die unbefristete Übernahme -

Zukunftspaket statt Mogelpackung

Bild zum Thema Bildergalerien
Foto: Frank Rumpenhorst

Bei der 3. Tarifverhandlung für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie in Mainz, machte die IG Metall Jugend aus Darmstadt und Mainz-Worms mit einer kreativen Aktion auf das „Angebot“ der Arbeitgeber aufmerksam. Nach Ansicht der Jugendlichen handelt es sich bei dem Tarifangebot der Arbeitgeber schlichtweg um eine Provokation an die Adresse der Gewerkschaft.

Daher wurde vor dem kurfürstlichen Schloss am Rheinufer von den Jugendlichen eine große, giftgrüne "Mogelpackung" aufgebaut, aus der statt guter Argumente lediglich eine Menge heiße Luft in den Himmel qualmend aufstieg.Weil das Angebot der Arbeitgeber keinerlei Verbesserungen für die Übernahme nach der Ausbildung vorsieht, bekräftigten die Jugendlichen lautstark und deutlich sichtbar ihre Forderungen nach der unbefristeten Übernahme. Nachdem sich die heiße Luft verzogen hatte, formten sie kurzerhand ein Zukunftspaket für die Junge Generation.

"Die Auszubildenden sind Feuer und Flamme für die unbefristete Übernahme und werden weiterhin in der Öffentlichkeit und in den Betrieben Druck für ihre Forderungen machen“, so Frank Baumeister von Opel Rüsselsheim. Gemeinsam mit weiteren Kollegen zeigte er im Anschluss mit einer Feuershow, dass es nun in die heiße Phase der Tarifauseinandersetzung geht

10.04.2012 |

Tarifaktionstag am 28. März 2012 in Erfurt

Wir fordern: Unbefristete Übernahme nach Ausbildung

Foto: IG Metall

Die IG Metall fordert in der Tarifrunde 2012 in der Metall- und Elektroindustrie die unbefristete Übernahme nach der Berufsausbildung ein. Betriebe bilden aus und lassen vielfach die Jugendlichen im Ungewissen, wie es nach der Ausbildung weiter geht. Auch die "nur befristete" Übernahme ist nicht hinnehmbar.

Jugendliche, Auszubildende, Jugendvertreter/innen und Betriebsräte aus ganz Thüringen unterstützten diese Forderung im Rahmen einer Tarifaktion am 28. März 2012 in Erfurt. Nach einer Demonstration vom Domplatz durch Erfurt fand am Fischmarkt die Abschlusskundgebung statt.

03.04.2012 |

Auftaktkonferenz zur Tarifoffensive 2012 in Berlin - Guerilla-Aktion ein voller Erfolg!

"Bereit für Streit"

einige TeilnehmerInnen aus dem Bezirk Frankfurt
Foto: Jan Laging

Aus ganz Deutschland trafen sich junge Metallerinnen und Metaller am letzten Märzwochenende in Berlin-Kreuzberg, um sich kämpferisch auf die Tarifrunde einzustellen: Unter dem Slogan „Bereit für Streit“ bereiteten sie sich in Workshops auf praktische Bestandteile der Tarifauseinadersetzung vor und brachten sich gegenseitig auf den neusten Stand in der Medienarbeit, Diskussion und Dialog und der strategischen Planung öffentlichkeitswirksamer Aktionen.

In den stimmungsvollen Hallen des Umspannwerks waren auch 18 MetallerInnen aus dem Bezirk Frankfurt mit dabei, um sich intensiv für Aktionen in ihrer Region vorzubereiten.

Den Höhepunkt bildete die Guerilla Aktion „Camp-Mob“: Im Stile der Occupy-Bewegung haben über 200 junge Metallerinnen und Metaller kurzzeitig mit Zelten das Gebäude des Arbeitgeberverbandes blockiert. In Windeseile wurde der Vorplatz in ein großes Zeltlager umfunktioniert und zu Electro- und Hip Hop-Beats die Fassade von Gesamtmetall mit Slogans der „Operation Übernahme“ verschönert.

Mit dieser unangemeldeten Aktion haben die Jugendlichen unterstrichen, die unbefristete Übernahme für alle Azubis in der laufenden Tarifrunde in der Metall- und Elektroindustrie zu erkämpfen – wenn nötig auch gegen Widerstände.

Eric Leiderer, IG Metall-Bundesjugendsekretär stellte im Anschluss fest: "Das ist nur ein Vorgeschmack für alle Arbeitgeber, die ihre Azubis nicht unbefristet übernehmen. Wir werden unsere Zelte vor allen Betrieben aufschlagen, die die Zukunft der Jungen Generation zugunsten kurzfristiger Profite aufs Spiel setzen."

Die Jugendlichen jedenfalls zeigten sich begeistert von der hochdynamischen Aktion und fahren motiviert zurück in ihre Verwaltungsstellen: Die Tarifrunde 2012 kann für die Junge IG Metall nun definitiv beginnen!  

19.03.2012 |

Bezirksjugendkonferenz in Landau

Jugend macht in der Tarifrunde mobil

Die Tarifrunde ist gestartet. Eine wichtige Forderung der IG Metall neben der Entgelterhöhung von 6,5 Prozent und der fairen Regulierung der Leiharbeit ist die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten. Auf der 23. ordentlichen Bezirksjugendkonferenz in Landau am Montag und Dienstag machten die jungen Leute noch einmal mobil: am Montag fand eine Kundgebung auf dem Rathausplatz in Landau mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Wir wollen damit Druck machen, damit die Arbeitgeber "Ja zur unbefristeten Übernahme" sagen. In verschiedenen Foren fand die inhaltliche Arbeit zu Zukunftsthemen der Jugend statt.

 

23.03.2012 |

Bezirksjugendkonferenz

Dennis Poss ist neuer BJA-Vorsitzender

Dennis Poss, stellvertretender Vorsitzender der Jugend- und Auszubildendenvertretung wurde am Donnerstag auf der 23. ordentlichen Bezirksjugendkonferenz in Landau zum neuen Vorsitzenden des Bezirksjugendausschusses (BJA) gewählt. Der 25jährige Saarländer ist bei der Dillinger Hütte als Elektriker in der Instandhaltung beschäftigt und absolvierte dort eine Ausbildung zum Mechatroniker. Poss gehört ferner als stellvertretender Vorsitzender dem Ortsjugendausschuss Völklingen und der kleinen Kommission des Bezirksjugendausschußes und des Jugendausschußes beim IG Metall Vorstand an.
Seit 2005 macht er aktive Gremienarbeit. 

19.03.2012 |

Bezirksjugendkonferenz

Jugend macht in der Tarifrunde mobil

Foto. IG Metall

Die Tarifrunde ist gestartet. Eine wichtige Forderung der IG Metall neben der Entgelterhöhung von 6,5 Prozent und der fairen Regulierung der Leiharbeit ist die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten. Auf der 23. ordentlichen Bundesjugendkonferenz in Landau am Montag und Dienstag machten die jungen Leute im Bezirk noch einmal mobil: am Montag fand eine Kundgebung auf dem Rathausplatz in Landau mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Wir wollen damit Druck machen, damit die Arbeitgeber "Ja zur unbefristeten Übernahme" sagen. In verschiedenen Foren fand die inhaltliche Arbeit zu Zukunftsthemen der Jugend statt.

20.03.2012 |

"Du bist ein Teil des Ganzen"

16.03.2012 |

Bezirksjugendkonferenz in Landau

Jugend macht in der Tarifrunde mobil

Die Tarifrunde ist gestartet. Eine wichtige Forderung der IG Metall neben der Entgelterhöhung von 6,5 Prozent und der fairen Regulierung der Leiharbeit ist die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten. Auf der 23. ordentlichen Bundesjugendkonferenz in Landau am kommenden Montag und Dienstag machen wir noch einmal mobil: am Montag, 19. März, um 17 Uhr findet eine Kundgebung auf dem Rathausplatz mit mehreren hundert Teilnehmern statt. Wir wollen damit Druck machen, damit die Arbeitgeber "Ja zur unbefristeten Übernahme" sagen.

20.02.2012 |

Woche der Abstimmungen

Jugend votiert für unbefristete Übernahme

Foto: IG Metall / BR KBA

Die erste Woche der Abstimmungen der IG Metall Jugend zur unbefristeten Übernahme ist zu Ende. In den Betrieben wurden Karten verteilt, mit denen die Jugendlichen abstimmen konnten. Die Abstimmungskarten werden in einer gelben Box gesammelt und bei der ersten Verhandlung den Arbeitgebern übergeben.
Die Beteiligung in vielen Betrieben in den vier Bundesländern des Bezirks war beachtlich. Mit ihrem Votum haben sich die jungen Menschen für bessere Perspektiven ausgesprochen. Die IG Metall will die unbefristete Übernahme für Ausgebildete in der anstehenden Tarifrunde zum Thema machen. Die Arbeitgeber lehnen bisher eine tarifliche Übernahme in Normalarbeitsverhältnisse ab. Sie drohen damit, weniger auszubilden, vor allem nicht mehr über Bedarf. Die IG Metall hält dagegen: Ausbildung ist eine Investition in die Fachkräftesicherung für die künftigen Jahre. Außerdem erhöht eine unbefristete Übernahme die Attraktivität der betrieblichen Ausbildung.
Die Votings sind starke Statements, mit denen die Jugendlichen Zeichen setzen. Höchste Zeit, sich jetzt zu beteiligen und abzustimmen. Abstimmungskarten gibt es im Betrieb bei der Jugend- und Auszubildendenvertretung, beim Betriebsrat oder der zuständigen IG Metall-Verwaltungsstelle.

07.10.2011 |

Positive Mitgliederentwicklung

Junge Leute finden die IG Metall gut

Foto: Volker Beck

Erfolgreich und selbstbewusst, so sieht sich der IG Metall Bezirk Frankfurt (zuständig für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) am Vorabend des Gewerkschaftstages der IG Metall, der am Sonntag in Karlsruhe beginnt. „Der Zuspruch zur IG Metall in den vier Bundesländern hat sich kontinuierlich positiv entwickelt. Wir konnten einen überproportionalen Beitrag zur insgesamt guten Entwicklung der IG Metall leisten. Darauf können unsere Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugend- und Auszubildendenvertreter stolz sein", sagte Bezirksleiter Armin Schild am Freitag in Frankfurt.
Seit dem letzten ordentlichen Gewerkschaftstag in 2007 schaffte es die IG Metall im Bezirk Frankfurt, die Zahl der Neuaufnahmen (mit Ausnahme des Krisenjahres 2009) kontinuierlich zu steigern und Jahr für Jahr mehr Neuaufnahmen zu registrieren als Streichungen und Austritte. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten konnte die Zahl der Neuaufnahmen um fast 45 Prozent gesteigert werden, also deutlich mehr als der Beschäftigungszuwachs in den Betrieben ausmachte. „Im Ergebnis werden wir am Ende des Jahres ein sehr deutliches Plus in der Gesamtmitgliederzahl feststellen können“, so Schild.
Entgegen der demografischen Entwicklung und deutlich über der Beschäftigungsentwicklung gelingt es der IG Metall zunehmend, Arbeitnehmer, insbesondere junge Leute und Leiharbeitnehmer, für die eigene Sache zu begeistern.
Bis Ende September konnte die IG Metall in den vier genannten Bundesländern bei den Leiharbeitnehmern eine Verdreifachung der Neuaufnahmen, bei den jungen Mitgliedern einen Zuwachs von über 36 Prozent gegenüber dem September 2007, dem Zeitraum des letzten Gewerkschaftstages, erreichen.
Der Bezirk Frankfurt erwartet bis Jahresende eine Mitgliederzahl von bis zu 30.000 Jugendlichen und damit eine Rekordmarke in der Geschichte des Bezirks.
Dazu sagte Bezirksleiter Armin Schild: "Wir freuen uns über diesen großen Vertrauensbeweis. Die Zukunftsperspektiven der Jugend sind ein wesentlicher Maßstab unserer Arbeit. Wichtig ist, dass wir den Verwüstungen am Arbeitsmarkt, die gerade junge Menschen und Leiharbeitnehmer besonders treffen, unser Konzept entgegenstellen und uns mit den Betroffenen gemeinsam für zivilisierte Arbeitsbeziehungen, gesicherte Übernahme in stabile Beschäftigung und Gute Arbeit einsetzen.“

 

01.10.2011 |

Über 2000 Jugendliche aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen beim Aktionstag

Jugend-Aktionstag „Laut und Stark“

Foto: Volker Beck

Unter dem Motto „LAUT und STARK – Zukunft und Perspektive für die junge Generation“ fand am 1. Oktober ein Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln statt. Allein aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen nahmen über 2.000 Jugendliche daran teil. Insgesamt waren mehr als 20.000 junge Menschen in Köln.  

Mit dem Aktionstag wollten junge Metallerinnen und Metaller auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Während die Arbeitgeber einerseits über einen drohenden Fachkräftemangel klagen, übernehmen sie andererseits Ausgebildete aber nicht in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis.

 „Seit Jahren wird jungen Menschen in einem der reichsten Industrieländer der Welt der Zugang zu Ausbildung oder einer sicheren Beschäftigungsperspektive verwehrt. Über 15 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren sind erwerbslos, jede/r Dritte ist nur befristet beschäftigt. Wir nehmen diesen Zustand nicht länger hin! In Köln sagten mehr als 20.000 jungen Menschen: "es reicht." Sie kämpfen weiterhin gemeinsam mit ihrer IG Metall für einen sicheren Einstieg ins Arbeitsleben um endlich eine verlässliche Zukunftsperspektive zu haben,“ sagt Bezirksjugendsekretärin Claudia Büchling aus dem IG Metall Bezirk Frankfurt.

30.10.2011 |

Anmeldefrist am 11.11.11

Workshop Arbeit sicher und fair

Jeder junge Mensch hat das Recht auf sichere und faire Arbeit.
Jeder junge Mensch verdient faire Chancen auf Bildung und Ausbildung;
auf ein selbstbestimmtes Leben, das durch einen gerechten
Sozialstaat abgesichert ist. Junge Menschen brauchen Perspektiven,
damit sie ihre Welt und ihr Leben – und damit die Zukunft
unserer Gesellschaft – gestalten können.
In Berlin-Pichelsee sollen sich Studierende und junge Interessenvertreter, IG Metall und HBS untereinander austauschen und Ideen für gemeinsame Projekte entwickeln.
Die Veranstaltungen richtet sich insbesondere an junge Vertrauensleute, Jugendvertreter, junge Betriebsräte und Stipendiaten der Hans Böckler Stiftung.
Anmeldfrist ist der 11. November 2011.

Erster gemeinsamer Betriebsräte- und JAV-Kongreß in Oberhof

Ein voller Erfolg

Vom 9. bis 10. Mai 2011 fand in Oberhof (Thüringen) der erste gemeinsamt JAV/BR Kongress statt. Über 300 Jugendvertreter und Betriebsräte aus vier Bundesländern nahmen am Kongress teil. Claudia Büchling, Bezirksjugendsekretärin stellte in Ihrer Rede die Ziele und Aktionen unter dem Motto „Jeden Tag stärker“ für den Bezirk Frankfurt vor. Kernthemen waren u.a. die Fokusierung auf betriebliche sowie gesellschaftspolitische Themen der Jugend, die betriebliche Aktivierung mit Hilfe des „Betriebschecks“ und die Charta der Jungen Generation.
Bezirksleiter Armin Schild sagte: „Wir wollen, dass die junge Generation gute Perspektiven hat, für diejenigen, die vor der Berufsausbildung stehen, die sich in Ausbildung befinden und die am Start ihrer Berufstätigkeit stehen. Wir werden sie alle schon morgen dringend als qualifizierte Fachkräfte benötigen.“
Thomas Steinhäuser (2. Bevollmächtigter Verwaltungsstelle Suhl/Sonneberg) ging auf die Situation der Schulabgänger ein. "In Thüringen wandern jedes Jahr mehrere hundert Schulabgänger in die alten Bundesländer ab; da ist der Fachkräftemangel am deutlichsten zu spüren.“

 

Erfolgreiche JAV-Wahlen im Bezirk Frankfurt

IG Metall findet Zuspruch bei jungen Menschen

Bezirksjugendsekretärin Claudia Büchling

Die IG Metall kommt bei den jungen Menschen gut an. Sowohl bei der Mitgliederentwicklung als auch bei den Wahlen zu Jugend- und Ausbildungsvertretungen (JAV), die im Herbst in den Betrieben der vier Bundesländer im Bezirk durchgeführt wurden, hat die IG Metall deutlich zugelegt. Bei den JAV-Wahlen stieg die Zahl der Betriebe mit Jugend- und Auszubildenden-Vertretern um 7%, die Anzahl der gewählten JAVis stieg um fast 14%. „Die Interessen der jungen Beschäftigten werden gemeinsam mit der IG Metall konsequent vertreten. Die Themen Zukunftsperspektiven für die junge Generation, Operation Übernahme, Qualität der Berufsausbildung und Leiharbeit sind die Themen, die unsere jungen Mitglieder in den Betrieben bewegen“, sagte die Bezirksjugendsekretärin der IG Metall Bezirk Frankfurt, Claudia Büchling.

 

Folienvortrag von Regina Görner

IG Metall geht Fachkräftemangel an

Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern, dass die Ausbildungszurückhaltung endlich aufhört. Die Unternehmen müssen aufhören, auf die olympiareifen Mannschaften zu setzen, und auch Jugendlichen, die nicht mit den besten Voraussetzungen aus den Schulen kommen, eine Chance einräumen. Die Bundesagentur kann Jugendliche mit Problemen über ausbildungsbegleitende Hilfen fördern.

Wir über uns

Die IG Metall-Jugend im Bezirk Frankfurt stellt sich vor

Jugend der IG Metall im Bezirk Frankfurt

Als aktive Gewerkschafter/innen mischen wir uns dort ein, wo Interessen von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb und in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen. Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!" setzten wir uns für euch im Bezirk ein. [...]

Wir haben ein Recht auf Perspektiven

Operation Übernahme

Eine Kampagne der IG Metall Jugend

Immer mehr jungen Menschen wird der Berufseinstieg verweigert. Ohne Ausbildung, Übernahme und Festanstellung keine Sicherheit. Das muss anders werden. Auszubildende und junge Beschäftigte haben ein Recht auf berufliche Zukunft. Zu fairen Bedingungen — und mit gerechter Bezahlung. Dafür werden wir aktiv.

 

am 30. September 2010 in Kassel

Jugendtarifkommissionssitzung

Am 30. September tagte die Jugendtarifkommission zum zweiten Mal. In Kassel diktuierten die Jugend- und Ausbildungsvertrterinnen und -vertreter die Situationen der jungen Menschen und ihre Zukunftsperspektiven.
Stefan Schaumburg, Tarifsekretär der Bezirksleitung Frankfurt, unterrichtete über den Stand der Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden.

Die Präsentation als PDF finden sie hier

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