07.10.2011 |

Positive Mitgliederentwicklung

Junge Leute finden die IG Metall gut

Foto: Volker Beck

Erfolgreich und selbstbewusst, so sieht sich der IG Metall Bezirk Frankfurt (zuständig für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) am Vorabend des Gewerkschaftstages der IG Metall, der am Sonntag in Karlsruhe beginnt. „Der Zuspruch zur IG Metall in den vier Bundesländern hat sich kontinuierlich positiv entwickelt. Wir konnten einen überproportionalen Beitrag zur insgesamt guten Entwicklung der IG Metall leisten. Darauf können unsere Betriebsräte, Vertrauensleute und Jugend- und Auszubildendenvertreter stolz sein", sagte Bezirksleiter Armin Schild am Freitag in Frankfurt.
Seit dem letzten ordentlichen Gewerkschaftstag in 2007 schaffte es die IG Metall im Bezirk Frankfurt, die Zahl der Neuaufnahmen (mit Ausnahme des Krisenjahres 2009) kontinuierlich zu steigern und Jahr für Jahr mehr Neuaufnahmen zu registrieren als Streichungen und Austritte. Alleine in den vergangenen zwölf Monaten konnte die Zahl der Neuaufnahmen um fast 45 Prozent gesteigert werden, also deutlich mehr als der Beschäftigungszuwachs in den Betrieben ausmachte. „Im Ergebnis werden wir am Ende des Jahres ein sehr deutliches Plus in der Gesamtmitgliederzahl feststellen können“, so Schild.
Entgegen der demografischen Entwicklung und deutlich über der Beschäftigungsentwicklung gelingt es der IG Metall zunehmend, Arbeitnehmer, insbesondere junge Leute und Leiharbeitnehmer, für die eigene Sache zu begeistern.
Bis Ende September konnte die IG Metall in den vier genannten Bundesländern bei den Leiharbeitnehmern eine Verdreifachung der Neuaufnahmen, bei den jungen Mitgliedern einen Zuwachs von über 36 Prozent gegenüber dem September 2007, dem Zeitraum des letzten Gewerkschaftstages, erreichen.
Der Bezirk Frankfurt erwartet bis Jahresende eine Mitgliederzahl von bis zu 30.000 Jugendlichen und damit eine Rekordmarke in der Geschichte des Bezirks.
Dazu sagte Bezirksleiter Armin Schild: "Wir freuen uns über diesen großen Vertrauensbeweis. Die Zukunftsperspektiven der Jugend sind ein wesentlicher Maßstab unserer Arbeit. Wichtig ist, dass wir den Verwüstungen am Arbeitsmarkt, die gerade junge Menschen und Leiharbeitnehmer besonders treffen, unser Konzept entgegenstellen und uns mit den Betroffenen gemeinsam für zivilisierte Arbeitsbeziehungen, gesicherte Übernahme in stabile Beschäftigung und Gute Arbeit einsetzen.“

 

01.10.2011 |

Über 2000 Jugendliche aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen beim Aktionstag

Jugend-Aktionstag „Laut und Stark“

Foto: Volker Beck

Unter dem Motto „LAUT und STARK – Zukunft und Perspektive für die junge Generation“ fand am 1. Oktober ein Jugend-Aktionstag der IG Metall in Köln statt. Allein aus Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen nahmen über 2.000 Jugendliche daran teil. Insgesamt waren mehr als 20.000 junge Menschen in Köln.  

Mit dem Aktionstag wollten junge Metallerinnen und Metaller auf ihre prekäre Situation aufmerksam machen. Während die Arbeitgeber einerseits über einen drohenden Fachkräftemangel klagen, übernehmen sie andererseits Ausgebildete aber nicht in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis.

 „Seit Jahren wird jungen Menschen in einem der reichsten Industrieländer der Welt der Zugang zu Ausbildung oder einer sicheren Beschäftigungsperspektive verwehrt. Über 15 Prozent der Jugendlichen im Alter von 15 bis 24 Jahren sind erwerbslos, jede/r Dritte ist nur befristet beschäftigt. Wir nehmen diesen Zustand nicht länger hin! In Köln sagten mehr als 20.000 jungen Menschen: "es reicht." Sie kämpfen weiterhin gemeinsam mit ihrer IG Metall für einen sicheren Einstieg ins Arbeitsleben um endlich eine verlässliche Zukunftsperspektive zu haben,“ sagt Bezirksjugendsekretärin Claudia Büchling aus dem IG Metall Bezirk Frankfurt.

30.10.2011 |

Anmeldefrist am 11.11.11

Workshop Arbeit sicher und fair

Jeder junge Mensch hat das Recht auf sichere und faire Arbeit.
Jeder junge Mensch verdient faire Chancen auf Bildung und Ausbildung;
auf ein selbstbestimmtes Leben, das durch einen gerechten
Sozialstaat abgesichert ist. Junge Menschen brauchen Perspektiven,
damit sie ihre Welt und ihr Leben – und damit die Zukunft
unserer Gesellschaft – gestalten können.
In Berlin-Pichelsee sollen sich Studierende und junge Interessenvertreter, IG Metall und HBS untereinander austauschen und Ideen für gemeinsame Projekte entwickeln.
Die Veranstaltungen richtet sich insbesondere an junge Vertrauensleute, Jugendvertreter, junge Betriebsräte und Stipendiaten der Hans Böckler Stiftung.
Anmeldfrist ist der 11. November 2011.

Erster gemeinsamer Betriebsräte- und JAV-Kongreß in Oberhof

Ein voller Erfolg

Vom 9. bis 10. Mai 2011 fand in Oberhof (Thüringen) der erste gemeinsamt JAV/BR Kongress statt. Über 300 Jugendvertreter und Betriebsräte aus vier Bundesländern nahmen am Kongress teil. Claudia Büchling, Bezirksjugendsekretärin stellte in Ihrer Rede die Ziele und Aktionen unter dem Motto „Jeden Tag stärker“ für den Bezirk Frankfurt vor. Kernthemen waren u.a. die Fokusierung auf betriebliche sowie gesellschaftspolitische Themen der Jugend, die betriebliche Aktivierung mit Hilfe des „Betriebschecks“ und die Charta der Jungen Generation.
Bezirksleiter Armin Schild sagte: „Wir wollen, dass die junge Generation gute Perspektiven hat, für diejenigen, die vor der Berufsausbildung stehen, die sich in Ausbildung befinden und die am Start ihrer Berufstätigkeit stehen. Wir werden sie alle schon morgen dringend als qualifizierte Fachkräfte benötigen.“
Thomas Steinhäuser (2. Bevollmächtigter Verwaltungsstelle Suhl/Sonneberg) ging auf die Situation der Schulabgänger ein. "In Thüringen wandern jedes Jahr mehrere hundert Schulabgänger in die alten Bundesländer ab; da ist der Fachkräftemangel am deutlichsten zu spüren.“

 

Erfolgreiche JAV-Wahlen im Bezirk Frankfurt

IG Metall findet Zuspruch bei jungen Menschen

Bezirksjugendsekretärin Claudia Büchling

Die IG Metall kommt bei den jungen Menschen gut an. Sowohl bei der Mitgliederentwicklung als auch bei den Wahlen zu Jugend- und Ausbildungsvertretungen (JAV), die im Herbst in den Betrieben der vier Bundesländer im Bezirk durchgeführt wurden, hat die IG Metall deutlich zugelegt. Bei den JAV-Wahlen stieg die Zahl der Betriebe mit Jugend- und Auszubildenden-Vertretern um 7%, die Anzahl der gewählten JAVis stieg um fast 14%. „Die Interessen der jungen Beschäftigten werden gemeinsam mit der IG Metall konsequent vertreten. Die Themen Zukunftsperspektiven für die junge Generation, Operation Übernahme, Qualität der Berufsausbildung und Leiharbeit sind die Themen, die unsere jungen Mitglieder in den Betrieben bewegen“, sagte die Bezirksjugendsekretärin der IG Metall Bezirk Frankfurt, Claudia Büchling.

 

Folienvortrag von Regina Görner

IG Metall geht Fachkräftemangel an

Die IG Metall fordert von den Arbeitgebern, dass die Ausbildungszurückhaltung endlich aufhört. Die Unternehmen müssen aufhören, auf die olympiareifen Mannschaften zu setzen, und auch Jugendlichen, die nicht mit den besten Voraussetzungen aus den Schulen kommen, eine Chance einräumen. Die Bundesagentur kann Jugendliche mit Problemen über ausbildungsbegleitende Hilfen fördern.

Wir über uns

Die IG Metall-Jugend im Bezirk Frankfurt stellt sich vor

Jugend der IG Metall im Bezirk Frankfurt

Als aktive Gewerkschafter/innen mischen wir uns dort ein, wo Interessen von jungen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Betrieb und in unserer Gesellschaft eine Rolle spielen. Unter dem Motto "Gemeinsam sind wir stark!" setzten wir uns für euch im Bezirk ein. [...]

Wir haben ein Recht auf Perspektiven

Operation Übernahme

Eine Kampagne der IG Metall Jugend

Immer mehr jungen Menschen wird der Berufseinstieg verweigert. Ohne Ausbildung, Übernahme und Festanstellung keine Sicherheit. Das muss anders werden. Auszubildende und junge Beschäftigte haben ein Recht auf berufliche Zukunft. Zu fairen Bedingungen — und mit gerechter Bezahlung. Dafür werden wir aktiv.

 

am 30. September 2010 in Kassel

Jugendtarifkommissionssitzung

Am 30. September tagte die Jugendtarifkommission zum zweiten Mal. In Kassel diktuierten die Jugend- und Ausbildungsvertrterinnen und -vertreter die Situationen der jungen Menschen und ihre Zukunftsperspektiven.
Stefan Schaumburg, Tarifsekretär der Bezirksleitung Frankfurt, unterrichtete über den Stand der Gespräche mit den Arbeitgeberverbänden.

Die Präsentation als PDF finden sie hier

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