IG Metall Bezirk Frankfurt
Initiativen des Bezirks

Hier findet man Informationen zu den Initiativen, die die IG Metall im Bezirk Frankfurt gestartet hat.
Informationen zu den bundesweiten Kampagnen der IG Metall findet man in der rechten Spalte.
Ausbildung in tarifgebundenen Betrieben
IG Metall startet Kampagne "Du bist mehr wert"

Am 8. August beginnt für viele Schülerinnen und Schüler in Hessen, Rheinland Pfalz und dem Saarland das Schulabschlussjahr. In Thüringen ist Schulstart am 22. August. Damit beginnt die Suche nach einem Ausbildungsplatz. Um jungen Menschen eine bessere Orientierung über aussichtsreiche Berufsperspektiven zu geben, startet die IG Metall in Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland eine Informationskampagne „Du bist mehr wert“.
In Betrieben, in denen der Tarifvertrag der IG Metall für die Metall- und Elektroindustrie gilt, erhalten Auszubildende im 1. Ausbildungsjahr ca. 800 Euro Ausbildungsvergütung. Zudem besteht Anspruch auf 30 Arbeitstage Urlaub, zusätzliches Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Nach Abschluss der Ausbildung ist die Übernahme im Ausbildungsbetrieb tariflich gesichert. Die in den Metall- und Stahltarifverträgen geregelten Einkommen liegen weit oberhalb des Durchschnitts aller Branchen.
Fachtagung duales Studium
IG Metall verlangt Ausbau dualer Studiengänge

Die IG Metall hat den Ausbau dualer Studiengänge in Hessen verlangt. Vor mehr als 120 Teilnehmern der Fachtagung "Duales Studium" in Frankfurt kritisierte Bezirksleiter Armin Schild die Zahl der dualen Studiengänge in Hessen als ‚‚beschämende Bilanz’’. Die Stärken des dualen Studiums seien von Politik und Arbeitgebern viel zu wenig genutzt worden. Im Vergleich zu anderen Bundesländern belegt Hessen hintere Ränge. Hierzulande beteiligen sich nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) lediglich 851 Unternehmen. Sogar das kleine Saarland (1727) hat annähernd so viele dual Studierende wie Hessen (1776). Schild kündigte an, die IG Metall werde in einer Kampagne "Beruf.Bildung.Zukunft" auf Auszubildende, Schulabgänger, Betriebsräte und Unternehmen zugehen und sich in der im Frühjahr anstehenden Tarifrunde auch für eine Erweiterung der dualen Ausbildung um eine "duale Ausbildung plus" bemühen.



