19.04.2012 |

Unzureichendes Angebot in der dritten Verhandlungsrunde in Mainz

IG Metall: Mogelpackung - Arbeitgeber suchen den Konflikt

Mainz. Als Mogelpackung hat die IG Metall das Angebot der Arbeitgeber der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) bezeichnet, das sie in der 3. Verhandlungsrunde in Mainz vorgelegt hatten. Drei Prozent auf 14 Monate seien, wenn man diese auf 12 Monate umrechne, eben keine 3%, erklärte IG Metall-Verhandlungsführer Armin Schild. Das Angebot sei offenbar als Provokation gedacht und werde auch als solche verstanden. Es berücksichtige in keiner Weise die wirtschaftliche Lage der Metallindustrie, weder für das außerordentlich erfolgreiche Jahr 2011, noch für das stabile Jahr 2012.

29.03.2012 |

Zweite Tarifverhandlung brachte keine Annäherung

IG Metall warnt vor Verzögerungstaktik

Darmstadt. Die zweite Tarifverhandlung für die rund 400.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen brachte am Donnerstag in Darmstadt keinerlei Annäherung. Die Tarifvertragsparteien haben sich auf den 19. April in Mainz vertagt. Auch in der zweiten Runde wurde über alle drei Themen des Forderungspakts verhandelt: Einkommensverbesserungen von 6,5%, unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und mehr Mitbestimmungsrechte der Betriebsräte bei Leiharbeit.

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06.03.2012 |

1. Tarifverhandlung in der Mittelgruppe und Thüringen

IG Metall: Arbeitgeber sind notorische Neinsager

Frankfurt. Die 1. Tarifverhandlung für die rund 400.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen sind am Dienstag in Frankfurt auf den 29. März vertagt worden. Zu Beginn der Gespräche hatten die IG Metall-Jugend und mehr als 900 Beschäftigte vor dem Verhandlungsort für die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten protestiert. Auf Spruchbändern forderten sie: „Traut euch! Sagt Ja zur Übernahme.“

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02.03.2012 |

IG Metall zu Kappung der Solarförderung

Rösler bringt Deutschland die Sonnenfinsternis

Erfurt/Frankfurt. „Die Energiewende hat Gegenwind statt Rückendeckung“, sagte IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild und kritisiert scharf die geplante Kappung der Solarförderung. Die von der Bundesregierung, auf Betreiben von Bundeswirtschaftsminister Rösler beschlossene, Reduzierung der Solarförderung, führe eine bislang hoffungsvolle Zukunftsbranche ohne Not in den Abgrund. Allein in Thüringen werden dadurch nach IG Metall-Berechnungen mehr als 3.000 Jobs gefährdet. Die von der Bundesregierung 2011 beschlossene Energiewende werde dadurch faktisch zur Makulatur.

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02.03.2012 |

Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland) und Thüringen

1. Runde der Tarifverhandlungen für die Metall- und Elektroindustrie

Die Tarifverhandlungen für die rund 400.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen beginnen am Dienstag, den 6. März in Frankfurt.

Die Tarifverhandlungen werden begleitet von einer außergewöhnlichen Aktion der IG Metall-Jugend für die unbefristete Übernahme.  

  • Dienstag, 6. März 2012,
  • Holiday Inn Frankfurt City Süd
    Mailänder Str. 1, 60598 Frankfurt  
  • Beginn der IG Metall-Jugendaktion: 10 Uhr  
  • Beginn der Tarifverhandlung: 10.30 Uhr    

IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild steht vor und nach der Tarifverhandlung für Interviews zur Verfügung.

Anfragen bitte an presse.bezirkfrankfurt(at)igmetall.de

24.02.2012 |

Tarifrunde 2012 für die Mittelgruppe und Thüringen beginnt

Tarifkommissionen beschließen Forderungen

Mit einer Entgeltforderung von 6,5 Prozent für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie geht der Bezirk Frankfurt für die Bundesländer Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen in die Tarifrunde 2012. Weitere Forderungselemente sind die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und Mitbestimmungsrechte für Betriebsräte, um Leiharbeit zu begrenzen und fair zu regulieren. Dies beschlossen die Tarifkommissionen der vier Bundesländer am Donnerstag in Frankfurt einstimmig. Erstmalig verhandeln die Mittelgruppe und Thüringen gemeinsam. Die erste Tarifverhandlung für die rund 420.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie ist am 6. März in Frankfurt.

Tarifkommissionen beschließen Forderungen (PDF 19 KB)
13.02.2012 |

Zweites Tarifgespräch zur Übernahme und Leiharbeit

IG Metall fordert Tarifpolitik aus einem Guss

Mainz/Frankfurt. Nach dem zweiten Tarifgespräch am Freitag in Mainz verständigten sich die IG Metall im Bezirk Frankfurt (zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) und die Arbeitgeberverbände der Mittelgruppe und Thüringen auf eine Fortsetzung der Gespräche bis Ende März (ein genauer Termin steht noch nicht fest). Die Themen Berufseinstieg förderungsbedürftiger Schulabgänger, Übernahme Ausgebildeter, Mitbestimmung bei Leiharbeit sollen dabei weiterhin im Mittelpunkt stehen. „Ziel ist es, tragfähige Lösungen für das Thema förderungsbedürftige Schulabgänger noch vor Ablauf der Friedenspflicht zu erreichen“, sagte IG Metall-Bezirksleiter und Verhandlungsführer Armin Schild. „Damit ist klar, dass wir unserer Tarifkommission am 23.2. vorschlagen werden, die Fragen der fairen Gestaltung der Leiharbeit, die Übernahme Ausgebildeter und die Entgeltforderung zu einer Forderungseinheit zu verbinden. Sie haben gleichwertigen Stellenwert in dieser Tarifrunde. Sie sind Kernforderungen der IG Metall und lassen sich nicht voneinander trennen. Wir wollen Tarifpolitik aus einem Guss.“

IG Metall fordert Tarifpolitik aus einem Guss (PDF 12 KB)
01.02.2012 |

Investor für manroland in Offenbach

IG Metall: Aussichtsreiche Lösung

Offenbach/Frankfurt. Aufatmen für viele, die Zukunft für den Traditionsstandort manroland Offenbach ist vorerst gesichert. Am Mittwoch stimmte der Gläubigerausschuss dem Angebot des britischen Investors Langley zu. Der Investor sagte zu, rund 800 Mitarbeiter in Offenbach zu übernehmen. Die IG Metall sieht im Konzept dieses Investors eine tragfähige Grundlage um den Standort Offenbach und den Bogendruck-Bereich langfristig zu sichern.

IG Metall: Aussichtsreiche Lösung (PDF 12 KB)
26.01.2012 |

Sitzung der Tarifkommissionen M+E

IG Metall-Tarifrunde: „Wir sind entschlossen“

Frankfurt/Friedberg. Die Tarifkommissionen der IG Metall für die Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland) und Thüringen haben am Mittwoch in Friedberg die Forderungsdiskussion für die rund 420.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie dieser Bundesländer geführt. Im Mittelpunkt stand die Forderung nach mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und Regelungen zur Regulierung von Leiharbeit. Die Debatte in den Tarifkommissionen ist Grundlage für den Beschluss der Forderungsempfehlung des IG Metall-Vorstandes am 7. Februar. Die endgültige Höhe der Entgeltforderung und weitere Forderungselemente beschließen die Tarifkommissionen am 23. Februar.

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24.01.2012 |

3,8 Prozent mehr Geld, unbefristete Übernahme, Mitbestimmung bei Leiharbeit und Altersteilzeit

Tarifergebnis für die saarländische Stahlindustrie

Saarbrücken. Bereits in der ersten Tarifverhandlung hat die IG Metall und der saarländische Saarhüttenverband für die rund 14.000 Beschäftigten an der Saar, bei Edelstahl Buderus in Wetzlar und den Badischen Stahlwerken in Kehl ein Tarifergebnis erzielt. Es sieht eine Erhöhung der Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen von 3,8 Prozent vor. Die Tariferhöhung gilt ab dem 1. März 2012, zusätzlich wurde eine Einmalzahlung in Höhe von 160 Euro und für Auszubildende von 60 Euro vereinbart. Der Vertrag hat eine Laufzeit von 16 Monaten bis zum 31.5.2013.

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23.01.2012 |

Betriebsversammlung bei manroland-Offenbach

Schwarzer Tag für Offenbach

Offenbach/Frankfurt. In einer emotionalen und aufgewühlten Betriebsversammlung hat Insolvenzverwalter Werner Schneider weitere Details zum geplanten Stellenabbau bekannt geben. Am Standort Offenbach sollen nach ersten Gesprächen etwa 824 Arbeitsplätze erhalten bleiben.

Marita Weber, Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, appellierte an alle Beteiligten, sich aktiv an der notwendigen Restrukturierung und dem Neuanfang des Unternehmens zu beteiligen. Seit Tagen habe sich leider abgezeichnet, dass Offenbach mit einem drastischen Stellenabbau konfrontiert werde. Dennoch sei es ein kleiner Lichtblick, dass der Standort in Offenbach erhalten bleibe und ab 1. Februar 2012 in einem eigenständigen Unternehmen weitergeführt werde.

Schwarzer Tag für Offenbach (PDF 12 KB)
20.01.2012 |

5103 neue Mitglieder in Hessen

Mitgliederentwicklung Hessen

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt blickt auf erfolgreiches Jahr zurück. Die Anzahl der Mitglieder im Zuständigkeitsbereich des Bezirks Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) ist im Jahr 2011 deutlich gestiegen. Zum Jahresende 2011 zählte der Bezirk 313.000 Mitglieder. Ins Jahr 2011 war die IG Metall in den vier Bundesländern mit ca. 310.000 Mitgliedern gestartet.

Die Zahl der neu aufgenommenen Mitglieder in Hessen beträgt 5.103. Das entspricht über vier Prozent des Mitgliederbestandes zum Jahresbeginn. „Damit haben wir die höchste Zuwachsrate seit 2002 erreicht", so Bezirksleiter Armin Schild.

Mitgliederentwicklung Hessen (PDF 12 KB)
20.01.2012 |

3917 neue Mitglieder

Mitgliederentwicklung Rheinland-Pfalz

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt blickt auf erfolgreiches Jahr zurück. Die Anzahl der Mitglieder im Zuständigkeitsbereich des Bezirks Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) ist im Jahr 2011 deutlich gestiegen. Zum Jahresende 2011 zählte der Bezirk 313.000 Mitglieder. Ins Jahr 2011 war die IG Metall in den vier Bundesländern mit ca. 310.000 Mitgliedern gestartet.

Die Zahl der neu aufgenommenen Mitglieder in Rheinland-Pfalz beträgt 3.917. Das entspricht über vier Prozent des Mitgliederbestandes zum Jahresbeginn. „Damit haben wir die höchste Zuwachsrate seit 2002 erreicht", so Bezirksleiter Armin Schild.

Mitgliederentwicklung Rheinland-Pfalz (PDF 12 KB)
20.01.2012 |

Fast 4800 neue Mitglieder

Mitgliederentwicklung Saarland

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt blickt auf erfolgreiches Jahr zurück. Anzahl der Mitglieder im Zuständigkeitsbereich des Bezirkes Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) ist im Jahr 2011 deutlich gestiegen. Zum Jahresende 2011 zählte der Bezirk 313.000 Mitglieder. Ins Jahr war die IG Metall in diesen vier Bundesländern mit ca. 310.000 Mitgliedern gestartet.

Fast 4.800 neue Mitglieder im Saarland, das entspricht über sieben Prozent des Mitgliederbestandes zum Jahresbeginn. „Damit haben wir im Saarland nicht nur die höchste Zuwachsrate seit 2002 erreicht, sondern auch die höchste Steigerung bundesweit", sagte Bezirksleiter Armin Schild.

Mitgliederentwicklung Saarland (PDF 12 KB)
20.01.2012 |

3186 neue Mitglieder

Mitgliederentwicklung Thüringen

Frankfurt. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt blickt auf erfolgreiches Jahr zurück. Anzahl der Mitglieder im Zuständigkeitsbereich des Bezirkes Frankfurt (Hessen, Rheinland-Pfalz, Saarland und Thüringen) ist im Jahr 2011 deutlich gestiegen. Zum Jahresende 2011 zählte der Bezirk 313.000 Mitglieder. Ins Jahr 2011 war die IG Metall in den vier Bundesländern mit ca. 310.000 Mitgliedern gestartet.

Die Zahl der neu aufgenommenen Mitglieder in Thüringen beträgt 3.186. Das entspricht über sieben Prozent des Mitgliederbestandes zum Jahresbeginn. „Damit haben wir in Thüringen die zweithöchste Zuwachsrate aller Bundesländer (nach dem Saarland) erreicht", sagte Bezirksleiter Armin Schild.

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13.01.2012 |

Neuer Betriebsratsvorsitzender bei Opel

IG Metall gratuliert Wolfgang Schäfer-Klug zur Wahl

Rüsselsheim. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt gratuliert dem neuen Betriebsratsvorsitzenden von Opel, Wolfgang Schäfer-Klug, zu seiner Wahl. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild erklärte: „Seit über zehn Jahren ist Wolfgang Schäfer-Klug an allen wichtigen Entscheidungen bei Opel beteiligt. Dies ist eine gute Voraussetzung für seine Arbeit im Betriebsratsgremium und gegenüber dem Management. Damit hat die Mitbestimmung bei Opel weiterhin ein Gesicht. Die IG Metall wird mit ihm als neuem Betriebsratsvorsitzenden mit aller Kraft für die Zukunft des Unternehmens Opel und der Menschen, die bei Opel beschäftigt sind, eintreten."

13.01.2012 |

Rund 1000 demonstrieren vor der Staatskanzlei und vor dem Wirtschaftsministerium

Roländer demonstrieren in Wiesbaden

Beim Aktionstag in Wiesbaden haben am Freitag rund 1000 Roländer vor der hessischen Staatskanzlei und dem Wirtschaftsministerium deutlich gemacht, dass sie ein stärkeres Engagement der Landesregierung erwarten. IG Metall-Bezirksleiter Armin Schild warf der Landesregierung vor, sich lieber für eine Börsenfusion in New York zu engagieren als für die Beschäftigten und ihre Familien in Offenbach. „Man wagt kaum davon zu träumen, dass sich der hessische Ministerpräsident persönlich für das Schicksal von 1900 Familien, die Zukunft der Region Offenbach und den Erhalt des wichtigsten Industriebetriebes in dieser Region interessieren könnte."

Roländer demonstrieren in Wiesbaden (PDF 14 KB)
12.01.2012 |

Keine Annäherung bei Übernahme und Leiharbeit

Tarifgespräch der Mittelgruppe

Frankfurt. Die Tarifvertragsparteien der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland) sind am Donnerstag in Frankfurt zu einem ersten Tarifgespräch zusammengekommen, um die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten, betriebliche Einstiegsqualifizierungen für förderungsbedürftige Jugendliche sowie Mitbestimmungsrechte beim Einsatz von Leiharbeitnehmern zu erörtern. 

Tarifgespräch der Mittelgruppe (PDF 13 KB)
11.01.2012 |

IG Metall ruft zu Demonstrationen und Kundgebungen auf

Aktionstag am 13. Januar 2012 in Wiesbaden

Offenbach/Wiesbaden. Nach einem Gespräch im hessischen Wirtschaftsministerium haben IG Metall und Betriebsratsvertreter von manroland die hessische Landesregierung aufgefordert, sich aktiv an einer Lösung für den Standort in Offenbach einzusetzen und damit möglichst vielen Beschäftigten eine Perspektive zu bieten. Bislang sei in Bayern und Sachsen mehr politische Initiative zu erkennen als in Hessen, sagte die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, Marita Weber, nach dem Gespräch. Während Bayern das Thema zur Chefsache gemacht habe, sei der Aktionsradius der Landesregierung in Wiesbaden bislang sehr begrenzt. „Die Zeit drängt. Das Unternehmen braucht gegebenenfalls kurzfristig finanzielle Unterstützung, wenn das Insolvenzgeld im Januar ausläuft und noch kein neuer Investor gefunden ist“, so Weber. „Wir brauchen ein tragfähiges Zukunftskonzept, das neben der Fortführung des Standortes möglichst viele Arbeitsplätze in Offenbach sichert.

Aktionstag am 13. Januar 2012 in Wiesbaden (PDF 13 KB)
21.12.2011 |

Mehr Geld im Sanitärhandwerk Hessen

Tarifabschluss für 16.000 Beschäftigte

Frankfurt. Die rund 16.000 Beschäftigten im hessischen Sanitärhandwerk erhalten ab 1. Januar 2012 mehr Geld. Die Löhne, Gehälter und Ausbildungsvergütungen steigen ab 1. Januar 2012 um 2,9 Prozent und ab 1. Januar 2013 um weitere 2,8 Prozent. Darauf haben sich die Tarifvertragsparteien verständigt.

Tarifabschluss für 16.000 Beschäftigte (PDF 11 KB)
16.12.2011 |

IG Metall fordert mehr Geld, unbefristete Übernahme und

Sitzung der Tarifkommissionen M+E

Frankfurt. Die Tarifkommissionen der IG Metall für die Mittelgruppe (Hessen, Rheinland- Pfalz und das Saarland) und für Thüringen haben am Freitag in Frankfurt die Forderungsdiskussion für die rund 380.000 Beschäftigten in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie in Hessen, Rheinland-Pfalz, dem Saarland und Thüringen begonnen. Im Mittelpunkt standen die Forderung nach mehr Geld, die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und eine Regelung zum Einsatz von Leiharbeitnehmern.

Sitzung der Tarifkommissionen M+E (PDF 12 KB)
15.12.2011 |

IG Metall fordert sieben Prozent für die Beschäftigten der

Tarifkommissionsitzung der saarländischen Stahlindustrie

Saarbrücken. Sieben Prozent Plus – mit dieser Forderung geht die IG Metall in die anstehende Tarifrunde für die rund 14.000 Beschäftigten der saarländischen Stahlindustrie. Das hat die Tarifkommission am Donnerstag in Saarbrücken beschlossen. Neben der Entgelterhöhung will die IG Metall die unbefristete Übernahme der Ausgebildeten und die Fortsetzung des vor einem Jahr abgeschlossenen Tarifvertrages zur Vermeidung und Begrenzung von Leiharbeit für die saarländische Stahlindustrie durchsetzen.

Tarifkommissionsitzung der saarländischen Stahlindustrie (PDF 16 KB)
14.12.2011 |

Delegation der Offenbacher manroland-Belegschaft im hessischen Landtag

Petition an Landesregierung und Abgeordnete übergeben

Eine Delegation der IG Metall und des Betriebsrates von manroland haben am Mittwoch eine Petition an die Landesregierung und die Abgeordneten des Hessischen Landtages in Wiesbaden übergeben. Darin fordern sie alles zu tun, um die Arbeitsplätze in Offenbach zu erhalten und Wege aus der Insolvenz zu finden.

Petition an Landesregierung und Abgeordnete übergeben (PDF 12 KB)
14.12.2011 |

Opel-Betriebsratschef wechselt in die passive Phase der Altersteilzeit

IG Metall bedankt sich bei Klaus Franz

Rüsselsheim. Die IG Metall im Bezirk Frankfurt bedankt sich beim Vorsitzenden des Gesamtbetriebsrates von Opel Klaus Franz für sein langjähriges Engagement und entschiedenes Eintreten für die Arbeitnehmerinteressen. Nach 37 Jahren im Unternehmen und als Mitglied der IG Metall und 30 Jahren Mitarbeit im Betriebsratsgremium wird Klaus Franz zum Jahresende in die passive Phase seiner Altersteilzeit wechseln.

IG Metall bedankt sich bei Klaus Franz (PDF 12 KB)
09.12.2011 |

IG Metall kündigt Gespräche noch vor der Tarifrunde an

Leiharbeit und Übernahme der Ausgebildeten

Frankfurt. Aus Anlass eines Symposiums der Tarifvertragsparteien der Mittelgruppe (Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland) haben IG Metall und Arbeitgeberverbände heute vereinbart, noch vor Beginn der regulären Tarifverhandlungen im Frühjahr, Gespräche zur Fachkräftesicherung in den Betrieben der Metall- und Elektroindustrie führen. Als erster Termin wurde der 12. Januar vereinbart. Das teilte die IG Metall heute in Frankfurt mit. Die Gespräche sollen bis Mitte Februar abgeschlossen sein. Aus Sicht der IG Metall werde es um die Förderung der dualen Ausbildung in der Metall- und Elektroindustrie gehen, insbesondere will die Gewerkschaft die unbefristete Übernahme Ausgebildeter tarifvertraglich regeln. IG Metall Bezirksleiter Armin Schild erklärte: „Wir wollen in den vier Bundesländern, für die wir zuständig sind, die unbefristete Übernahme zum Standard machen. Wer Fachkräfte will, kann nicht gegen die unbefristete Übernahme sein, sondern muss den jungen Menschen eine sichere Perspektive bieten.“

Leiharbeit und Übernahme der Ausgebildeten (PDF 13 KB)
07.12.2011 |

Zahlreiche Aktionen bei manroland Offenbach

Weber: Offenbach hat Zukunft

Frankfurt/Offenbach. Die IG Metall Offenbach hat noch einmal alle Beteiligten, insbesondere Insolvenzverwalter Schneider, aufgefordert, sich für den Erhalt von manroland und seiner Standorte einzusetzen. „Herr Schneider sollte auf keinen Fall auf die Ratschläge der Analysten hören, die jetzt schon öffentlich über eine Zerschlagung von manroland spekulieren. Wir müssen in Ruhe ein Gesamtkonzept finden, Schnellschüsse nutzen niemanden. Das sind wir den manroland-Beschäftigten schuldig“, sagte am Mittwoch die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, Marita Weber. Das Management habe in den vergangenen Jahren entscheidende Fehler gemacht. Die Konsequenzen hätten jetzt die Belegschaften zu tragen. „Wir haben aber weder veraltete Maschinen, noch sind wir Opfer eines Unterbietungswettbewerbs“, sagte Weber. Die Standorte hätten unter einem branchenübergreifenden Konzept Zukunft. Kein Standort müsse geschlossen werden.

Weber: Offenbach hat Zukunft (PDF 13 KB)
01.12.2011 |

manroland-Offenbach: 1500 demonstrieren vor Allianz

Demonstrationen in Offenbach und Frankfurt

Frankfurt/Offenbach. Mehr als 1500 Beschäftigte von manroland-Offenbach haben heute vor der Allianz in Frankfurt für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Sie forderten die Allianz als Haupteigner von manroland dazu auf, zu ihrer Verantwortung für die Beschäftigten am Standort Offenbach zu stehen und alles für den Erhalt des Standorts und der 1900 Arbeitsplätze zu tun.

Demonstrationen in Offenbach und Frankfurt (PDF 13 KB)
30.11.2011 |

Tarifpolitisches Forum in Frankenthal (Pfalz)

IG Metall fordert deutliche Reallohnzuwächse

Frankenthal. Im Vorfeld der 2012 anstehenden Tarifrunde für die Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie haben Betriebsräte und Tarifkommissionsmitglieder des IG Metall Bezirks Frankfurt (zuständig für Hessen, Rheinland-Pfalz, das Saarland und Thüringen) über die ökonomische Entwicklung und gewerkschaftspolitische Herausforderungen beraten. Ein Schwerpunkt war die Tarifpolitik. „Die IG Metall kann selbstbewusst und mit Zuversicht in die Tarifrunde 2012 gehen. Die Bilanzen und Geschäftsberichte für das Jahr 2011 sind glänzend, aber die gesamtwirtschaftliche Lage bleibt unsicher“ sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild vor und 180 Teilnehmern der Konferenz in Frankenthal. In den kommenden Wochen wird die IG Metall die Debatte in den Betrieben über die Tarifforderung führen.

IG Metall fordert deutliche Reallohnzuwächse (PDF 19 KB)
29.11.2011 |

Insolvenz des Druckmaschinenherstellers

IG Metall: Hoffnung für Offenbach

Wiesbaden/Offenbach. Nach einem rund eineinhalbstündigen Gespräch im hessischen Wirtschaftsministerium haben die IG Metall, Wirtschaftsminister Dieter Posch und Sozialminister Stefan Grüttner sich auf ein gemeinsames Vorgehen und enge Abstimmung bei der Rettung des hessischen manroland-Standorts Offenbach verständigt. Die IG Metall begrüßte, dass, nach anfänglichen Schwierigkeiten, die Landesregierung jetzt den Ernst der Lage, aber auch die Chancen für den Standort Offenbach erkenne. Grundlage des Gesprächs war die gemeinsame Einschätzung, dass Offenbach über Technologie-, Fertigungs- und Vertriebskompetenz im Bogendrucksegment verfügt, die eine tragfähige Perspektive für die Fortführung biete.

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28.11.2011 |

Insolvenz von manroland

IG Metall führt Gespräche mit Wirtschaftsminister

Offenbach/Frankfurt. IG Metall und Betriebsrat von manroland werden am Dienstag mit dem hessischen Wirtschaftsminister Dieter Posch zusammentreffen, um Gespräche über die Zukunft des insolventen Druckmaschinenherstellers zu führen. Am Standort in Offenbach sind etwa 1.900 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen. Die IG Metall will mit der hessischen Landesregierung prüfen, inwieweit das Land auch Landesbürgschaften für manroland bereit stellen kann. An dem Gespräch, das am Dienstagvormittag in Wiesbaden stattfindet, nehmen unter anderem die Betriebsratsvorsitzende Alexandra Rossel, die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, Marita Weber, das Aufsichtsratsmitglied Peter Wich und Bezirksleiter Armin Schild teil.

IG Metall führt Gespräche mit Wirtschaftsminister (PDF 15 KB)
25.11.2011 |

Druckmaschinenhersteller in Insolvenz

IG Metall fordert Zukunftsplan für manroland

Offenbach/Frankfurt. "Die IG Metall bedauert, dass alle Versuche gescheitert sind, um die Insolvenz des Druckmaschinenherstellers manroland abzuwenden", das erklärte heute die Erste Bevollmächtigte der IG Metall in Offenbach, Marita Weber. Seit Wochen verhandelt die Gewerkschaft mit dem Vorstand und den Anteilseignern über einen Zukunftsplan für das Unternehmen. Seit Jahren hat die IG Metall Vorschläge und Konzepte für die Zukunft der drei deutschen Hersteller in der Druckmaschinenbranche vorgelegt, die gemeinsam den Weltmarkt weitgehend beherrschen. Diese Lösungen seien von den Vorständen und Anteilseignern immer wieder aus Kurzsichtigkeit torpediert worden.

IG Metall fordert Zukunftsplan für manroland (PDF 20 KB)
22.11.2011 |

Wechsel von Klaus Franz (Opel-BR-Vorsitzender ) in die passive Phase der Altersteilzeit

Pressestatement von Armin Schild

Mit dem bevorstehenden Wechsel von Klaus Franz in die Ruhephase der Altersteilzeit verlässt einer der Leuchttürme gelebter Mitbestimmung die aktive Bühne. Besonders in der Phase der Rettung von Opel in den Jahren 2008 und 2009 war Klaus Franz für die Beschäftigten bei Opel und darüber hinaus für viele Menschen in Deutschland der tatkräftige Beweis, dass eine starke Interessenvertretung der Beschäftigten unverzichtbar ist. Ohne ihn würde Opel heute wohl nicht mehr existieren.

Pressestatement von Armin Schild (PDF 12 KB)
03.11.2011 |

Schild: „Hessen hat beschämende Bilanz bei dual Studierenden“

IG Metall kritisiert Landesregierung und Hessenmetall

Frankfurt. Die IG Metall hat der Landesregierung und dem Arbeitgeberverband Hessenmetall arbeitsmarkt- und bildungspolitisches Versagen bei der dualen Ausbildung in Hessen vorgeworfen. Die Stärken der dualen Ausbildung seien von Politik und Arbeitgebern viel zu wenig genutzt worden. „Wenn Hessenmetall weiterhin mit Konzepten aus dem vorletzten Jahrzehnt den Fachkräftebedarf der kommenden Jahre bewältigen wird, geht das schief“, sagte IG Metall Bezirksleiter Armin Schild am Donnerstag anlässlich einer Fachtagung „Duales Studium“ der IG Metall in Frankfurt.

IG Metall kritisiert Landesregierung und Hessenmetall (PDF 15 KB)
02.11.2011 |

IG Metall begrüßt 1.111 Mitglied bei der Firma Schunk

Positive Mitgliederentwicklung

Heuchelheim/Frankfurt. Bei der Firma Schunk im hessischen Heuchelheim konnte das 1.111te IG Metall-Mitglied begrüßt werden. Lukas Rahn - Industriemechaniker im 1. Ausbildungsjahr bei der Schunk Kohlenstofftechnik GmbH - ist am 1.11.11 in die IG Metall eingetreten.

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